Gehoerlose Hundefreunde


Auf- und Zuklappen Themenoptionen
Seiten (1): [1]

22.11.2009, 01:06
Littlehelper Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 22.11.2009
Wohnort: -


Betreff: Unheimlich besorgt um den Hund des Nachbarn
Hallo alle Miteinander!

Ich habe gerade eben ein wirklich beängstigendes Erlebnis gehabt (auch der Grund für meine Registrierung) und möchte das mit euch teilen und um Rat bitten. Es geht um einen kleinen 14 Wochen alten Jack-Russel aus der Nachbarschaft. Als ich gerade mit unserem pelzigen Freund spazieren war, hörte ich schon von weitem furchtbares "Geschrei". Ich habe noch nie in meinem Leben einen Hund so schreien gehört. Irgendwann habe ich dann gesehen wer das war, der Welpe aus der Nachbarschaft (2 Straßen Häuser weiter). Dieser hatte so massiv Angst vor seinem Herrchen, dass er mit allem was der kleine Körper hergab gegen die Leine zerrte und kurzum absolut "durch" war. Irgendwann riß der Mann (welcher kurze sporadische, aber keine Wörter bildende Laute von sich gab) dann den Hund an sich (wobei dieser dann um sich biss und noch lauter schrie). Ich war kurz davor dort hin zu rennen und den Hund an mich zu nehmen. Irgendwann war der Hund dann ruhig und der Mann verschwand in seinem Haus. Auf dem Weg nach Haus war ich der festen Überzeugung, dass der Mann an Tourette leidet und der Hund dies nicht versteht und dementsprechend einfach furchtbare Angst entwickelt (und ich mich am Montag mit dem Tierschutz in Verbindung setzen werde um da IRGENDWAS zu unternehmen). Ich bin dann noch einer Bekannten begegnet, die mir erzählte, dass es sich um eine dreiköpfige Familie (Eltern Taub-Stumm und Junge leicht zurückgeblieben und hyperaktiv aber hörend) handelt und diese Situationen mit Schreien und Kämpfen wohl des Öfteren vorgekommen wären.

Entschuldigt den langen Text, aber ich weiß echt nicht was ich machen soll. Die Leute krümmen dem Hund kein Haar, das habe ich gesehen, er hat einfach nur furchtbare Angst (ich würde fast sagen, der kämpfte fast schon um sein Leben). Die Eltern können ja auch nichts für diese Einschränkung und natürlich sollen Taub-Stumme Menschen auch Hundebesitzer sein..aber muss das so schmerzhaft für den Hund sein? Der Hund kann doch gar kein Sicherheitsgefühl aufbauen..

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps aus der Praxis (vor allem in Richtung des Admins, welcher ja direkt aus dem Leben berichten kann).

DANKE SCHÖN!
 

Seiten (1): [1]

Alle Zeiten sind GMT +1 (Sommerzeit)